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Architektur in
Barcelona: Sagrada Familia
Antonio Gaudí: Modernismus und Jugendstil
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Antoni Gaudí
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Sagrada Família
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Casa Milà. La Pedrera |
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Casa Batlló |
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Antoni Gaudí i Cornet (* 25. Juni 1852 in Reus; † 10. Juni 1926 in Barcelona), war ein katalanischer Architekt und hervorragendster
Vertreter des katalanischen Modernismus. Sein vollständiger Name war Antoni Placid Gaudí i Cornet. Der Akzent auf dem í zeigt die korrekte Betonung an.
Von 1873 bis 1878 studierte Gaudí Architektur in Barcelona. Neben seinem Studium arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros,unter anderem bei dem Architekten Francisco de Paula de Villar. 1878 eröffnete er ein eigenes Büro in Barcelona, von wo aus er
die entscheidenden Teile seines umfangreichen Lebenswerkes verwirklichte. Ab 1882 war er wiederholt für den Textilfabrikanten
Eusebi Güell tätig, der zu seinem wichtigsten Mäzen wurde. Am 3. November 1883 übernahm er die Arbeit an der ein Jahr zuvor
begonnenen Sagrada Família, an der er die nächsten 43 Jahre seines Lebens arbeiten sollte. Für dieses Projekt gab Gaudi fast
seine gesamtes Geld aus und lebte in den letzten Jahren nahezu ausschließlich in einer kleinen Hütte in der Nähe der Kirche.
Am 7. Juni 1926 wurde Gaudí auf dem Weg vom allmorgendlichen Besuch im Oratorium des heiligen Philipp Neri zur Baustelle
der Sagrada Família von einer Straßenbahn erfasst. Aufgrund seines verwahrlosten Äußeren wurde er zunächst in das Armenhospital
Hospital de la Santa Creu gebracht. Dort fanden ihn sein Freund und engster Mitarbeiter Domènech Sugranyes und der Gemeindediener
der Sagrada Família drei Tage später. Sie ließen ihn daraufhin in ein Privatzimmer bringen, wo er noch am selben Tag, dem 10. Juni
1926 starb. Die ganze Stadt war in tiefer Trauer. Tausende gaben ihm die letzte Ehre. Die Regierung ordnete seine Beisetzung in der
Krypta der noch unvollendeten Kirche La Sagrada Família an, wozu der Papst seine Einwilligung gab. Antoni Gaudí fand seine letzte
Ruhe dort, wo er die meiste Zeit seines Lebens gearbeitet hatte.
Jugendstil
Gaudí war bekannt für seinen eigenwilligen Stil von runden, organisch wirkenden Formen. Er errichtete seine Bauwerke in der
Formsprache des Jugendstils. Die typischen Merkmale sind geschwungene Linien, unregelmäßige Grundrisse, schräge gemauerte Stützen,
naturnahe weiche Formen mit Motiven der Flora und Fauna. Weitere Vorlieben waren Bruchsteine und bunte Keramikfliesen, die er als
Gestaltungselement in seine Bauwerke einfließen ließ. Gaudí lehnte die gotischen Strebbögen verächtlich als "Krücken" ab und
verwendete statt dessen schräge Baupfeiler. Er entwickelte seine Gebäude während des Baus anhand von Skizzen.Gaudís Stil hat unter anderem den des österreichischen Malers und Architekten Friedensreich Hundertwasser beeinflusst.
Im Freizeitprogramm von Centro Humboldt Barcelona laden wir sie ein,
Gaudi und den Modernismo näher kennen zu lernen.
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